Unterrichtsangebote Holzblasinstrumente

Blockflöte

Dozenten:  Sabine Albers, Angela Dohmen, Wolfgang EIben, Linda Julius-Janssen, Irene Lammers, Christine Landschulz, Bernhard Neumann, Paolo Patané, Elke Vischer

Für viele ist die Blockflöte noch immer das klassische Anfängerinstrument in die musikalische Karriere. Viele Kinder beginnen nach der MFE mit der Blockflöte und entscheiden sich nach einigen Jahren Unterricht für ein anderes oder für ein zweites Instrument. Gerade für andere Blasinstrumente stellt das Blockflötenspiel eine optimale Vorbereitung im Hinblick auf Atemführung und Fingerkoordination dar.

 

Querflöte

Dozenten: Angela Dohmen, Linda Julius-Janssen, Christine Landschulz, Carmen Weber

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife oder Schwegelpfeife hervorgegangen ist. Um 1750 (gegen Ende des Barock) etablierte sich die Querflöte neben der Blockflöte zu einem bedeutenden Solo- und Orchesterinstrument.

Der Instrumentenbauer Theobald Böhm hat um 1850 die Querflöte in ihrer heutigen Form mit einem chromatischen Klappensystem entwickelt. Dieses System wurde übrigens auch auf andere Holzblasinstrumente (zum Beispiel die Klarinette) übertragen.

Die Querflöte gehört zu den am meisten verbreiteten Holzblasinstrumenten. Das Einstiegsalter für den Beginn liegt bei ca. 10 Jahren. Der Unterricht kann auch schon in Einzelfällen bei kräftigen und motivierten Kindern früher beginnen. Es gibt auch gebogene Querflöten für besonders junge Einsteiger.

Anschaffungskosten: ca. 550,-- € für neue Instrumente, gebrauchte auch günstiger

Ausleihgebühr: 8,-- Euro mtl.

Klarinette

Dozenten: Verena Titz, Oliver Ried

Gegen 1700 entwickelte der Nürnberger Instrumentenbauer Johann Christoph Denner die Klarinette. Als festes Orchesterinstrument etablierte sich die Klarinette allerdings erst ab 1778.

Bei den Klarinetten unterscheidet man grundsätzlich das Deutsche System (Oehler) und das Böhm System. Diese Systeme haben eine unterschiedliche Grifftechnik und eine Entscheidung darüber sollte immer gemeinsam mit dem Instrumentallehrer getroffen werden.

Ähnlich wie die Blockflöte gibt es die Klarinette in verschiedenen Tonlagen: Eb-Klarinette, Bb-Klarinette, A-Klarinette, Bassklarinette, um nur die geläufigsten zu nennen. In der Regel wird mit einer Bb-Klarinette begonnen.

Die Einsatzbereiche der Klarinette sind sehr vielfältig: Sinfonieorchester, Kammermusik (Bläserquintett, Klarinettenquartett usw.), Blasorchester, Folklore-Ensemble, Big Band / Dixielandband, Klezmer-Musik.

Das Einstiegsalter liegt zwischen 8 und 10 Jahren, wobei es für sehr junge Anfänger kindgerechte Klarinetten gibt

Anschaffungskosten: Die Kosten für eine Klarinette aus Holz liegen bei ca. 900,-- €, ein Instrument aus Kunststoff bekommt man für ca. 500,-- €

Ausleihgebühr: 8,-- Euro mtl.

 

Saxophon

Dozenten: Verena Titz, Ralf Mrutzek, Paolo Patané, Oliver Ried

Das Saxophon wurde von Adolphe Sax, einem belgischen Musiker und Instrumentenbauer entwickelt und wird erstmalig erwähnt in einem Zeitungsartikel von 1842, worin der Komponist Hector Berlioz seine Klangeigenschaften beschreibt.

Die Saxophonfamilie besteht aus dem kleinsten und somit höchsten Instrument, dem Sopranino-Saxophon, gefolgt von Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton-, Bass- und Kontrabass-Saxophon. Meist wird mit dem Altsaxophon begonnen, größere Kinder können auch mit einem Tenorsaxophon starten.

Anschaffungskosten: Ein brauchbares Alt-Sax kostet ca. 900,-- €, etwas teurer wird ein Tenor-Sax

Ausleihgebühr: 8,-- Euro mtl.

Oboe

Dozenten: Nicolas Wallach

Die Oboe wird, im Gegensatz zur Klarinette, durch zwei dünne Rohrblätter zum Klingen gebracht. Wenn das Orchester sich einstimmt, gibt die Oboe den Ton an, nach dem sich alle anderen Instrumente richten.

Die ersten Oboen entstanden um 1660 zu Zeiten von Jean-Babtiste Lully und Jean de Hotteterre. Die erste verzeichnete Verwendung der Oboe ist in der Oper Panome von Jean-Babtiste Lully (1628-1677) zu finden. Diese Oboen wurden vor allem im 19. Jahrhundert durch französische Instrumentenbauer zu den heutigen Modellen umgebaut.

Der Name "Oboe" stammt aus dem Französischen, bedeutet "hohes" oder "lautes Holz" und beschreibt sehr gut den durchdringenden Klang des Instruments.

Anschaffungskosten: Ca. 1.400,-- € muss man für ein Einsteigerinstrument rechnen.

Ausleihgebühr: 8,-- Euro mtl.